Keilstülpfassade

Das Keilstülpprofil als horizontale Fassade erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit.

 

Früher wurden hierzu lose Bretter ausreichend überlappend aufeinander befestigt. Heute besteht die Möglichkeit mit modernen Hobelmaschinen eine entsprechende Schräge in das Holz zu fräsen. Die Sichtseite kann als gehobelte
oder als sägeraue Oberfläche (feiner Bandsägenschnitt) gewählt werden.

Die Montage der Keilstülpfassade erfolgt vom Sockelbereich nach oben beginnend. Durch eine Nut und Federverbindung werden die einzelnen Profilhölzer ineinander gesteckt. Die Überlappung ermöglicht eine
nicht sichtbare Verschraubung.

 

Holzart: Lärche oder Douglasie

  • mittlere Holzfeuchte 15 -19% getrocknet
  • sortiert nach Qualitätsrichtlinie DIN 68365 – 2

 

Allgemeine Informationen

Achten Sie während der Montage darauf, dass keinerlei Eisenspäne durch Bohrmaschine oder Winkelschleifer auf die Oberfläche gelangen. Eisenteile reagieren mit dem Holz und hinterlassen dunkle Stellen.

Verwenden Sie auch keine verzinkte Schrauben im bewitterten Außenbereich. Diese Schrauben korrodieren im Laufe der Jahre stark.

Die Montage sollte nach bewährter Technik erfolgen.

 

Holzeigenschaften:

Bei Nadelhölzern ist vereinzelter Harzfluss möglich. Dieser kann mit einem Tuch und etwas Aceton entfernt werden.

 

Empfehlungen:

Verwenden Sie Befestigungsmittel, welche über eine bauaufsichtliche Zulassung verfügen und für den Anwendungsfall geeignet sind (z.B. geeigneten Dübel für die Grundlattung).