Die gewöhnliche Robinie ist ein Baum, der auf mäßig nährstoffreichen Sand- und Lehmböden in Höhenlagen von bis zu 1600 Metern wächst. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet zeichnet sich durch ein humides Klima mit jährlichen Niederschlägen zwischen 1020 und 1830 Millimetern aus. Die Robinie leitet die Waldregeneration nach „katastrophalen“ Störungen, wie Waldbränden oder Kahlschlägen ein. Das neu besiedelte Gebiet wird für etwa 20 bis 30 Jahre von dieser Baumart dominiert. Die Baumarten, die in der Lage sind, die gewöhnliche Robinie an ihrem Standort zu verdrängen, zeichnen sich gewöhnlich dadurch aus, dass sie höher wachsen als die Robinie und sehr stark Schatten spenden.

 

Heutiges Verbreitungsgebiet

Die anspruchslose Robinie wurde durch den Menschen in zahlreichen Gebieten verbreitet, die nicht zu ihrem ursprünglichen Verbreitungsraum gehören.

In den deutschen Wäldern kommt die gewöhnliche Robinie nach den Ergebnissen der dritten Bundeswaldinventur (2012) mit insgesamt 11.000 Hektar in der Hauptbestockung und 9.000 Hektar in der Jungbestockung vor, was einem Flächenanteil von deutlich unter einem Prozent entspricht. Daneben ist sie aber in Deutschland außerhalb der Wälder als Park- und Stadtbaum sowie „verwildert“ in trockenen Gebüschen, auf Brachflächen und entlang von Bahndämmen häufig vertreten.

 

Verwendungsmöglichkeiten

Die Robinie eignet sich, durch die hohe Haltbarkeit auch im direkten Verbau im Erdbereich für

Wie jedes andere Holz auch, verfärbt sich die Patina der Robinie im Laufe der Zeit grau. Dies kann durch regelmäßige Pflege vermieden werden, was die Langlebigkeit des Holzes fördert. Jedoch hält die Robinie auch ohne Pflege weit mehr als 20 Jahre.

Sollten Sie sich für eine Terrasse aus Robinie, einen Sichtschutz bzw. einen Zaun aus Robinie entscheiden, so ist es sicher, dass dieses System bei richtiger Montage lange hält.

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