Es ist fast unrelevant für welche Holzart Sie sich beim Kauf einer Holzterrasse entscheiden, jedoch ist es sehr wichtig sich im Vorfeld über die unterschiedlichen Befestigungsvarianten zu informieren. Folgende Möglichkeiten bieten sich an:

1. Eine durchgehende Verschraubung der Terrassendielen vom Deckbelag in die Unterkonstruktion. Folgendes ist hierzu anzumerken:

Die Schrauben sollten aus Edelstahl sein. Löcher sind immer vorzubohren und die Schraubenköpfe sollten leicht versenkt werden, da sonst die Gefahr des Hängenbleibens groß ist.

2. Nicht sichtbare Befestigung durch eine Klammer:

Oft bieten Befestigungsklammern die Möglichkeit, daß die Terrassendiele nur eingeklemmt wird. Dies ist jedoch sehr nachteilig. Holzdielen arbeiten im Sommer, was durch starke Sonneneinstrahlung bewirkt wird. Die Oberfläche schwindet, da sie Holzfeuchte verliert und so können die Profile bei lang anhaltender Trockenheit anfangen zu klappern bzw. sich sogar aus der Klammer lösen.

Gute Klammersysteme erkennt man daran, daß eine feste Verbindung der Deckdiele durch die Klammer geschaffen wird. Bei dem System Hardwood Clip, welches sich sehr gut für Terrassen aus einheimischem Hartholz eignet, wird eine Klammer aus Kunststoff mit einem Stahlkern in die seitliche Nut der Terrassendielen eingesteckt und anschließend durch die untere Nutwange der Terrassendiele mit der Unterkonstruktion verschraubt. 

Wir empfehlen Ihnen sich für eine Terrasse aus einheimischem Holz zu entscheiden, da es sich in Deutschland um nachhaltige Forstwirtschaft handelt. Empfehlenswert ist beispielsweise ein Terrassenbelag Robinie, Edelkastanie oder Lärche.

Beispielsweise ein Terrassenbelag aus Robinie hat auch mit seitlichen Nuten keine sonderlichen Nachteile, da es sich um ein einheimisches Hartholz handelt, welches im Bau für Bootsstege und Moorbrücken verwendet wird.

Hinweis:

Bei der Montage einer Terrasse sollte bei jeder Holzart, egal ob es sich um Tropenholz oder einheimisches Holz handelt, darauf geachtet werden, daß eine gute Unterlüftung gegeben ist. Förderlich für einen konstruktiven Holzschutz ist beispielsweise ein Auflagesteg auf der Unterkonstruktion oder ein entsprechender Abstandshalter, der die Staunässe zwischen Deckdiele und Unterkonstruktion vermeidet.

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